Gemeinschaftsleben & Soziales

Soziales, Demographie, (medizinische) Versorgung, Nachbarschaften, Vereinsleben und Kulturelles Leben, Integration Neubürger

Themenfeld Gemeinschaftsleben & Soziales

Früher befand sich die meiste, für ein funktionierendes Dorfleben notwendige Infrastruktur entweder im Dorf oder im näheren Umkreis in den nächst größeren Orten. Die Dorfschule und der Landarzt waren zumeist in Laufweite zu erreichen. Seine Lebensmittel bezog man in den örtlichen Geschäften des täglichen Bedarfs, erwirtschaftete sie selbst oder tauschte die eigenen Produkte mit den Nachbarn.

Alle Generationen wohnten unter demselben Dach, kümmerten sich umeinander und bewältigten die täglichen Aufgaben gemeinsam. Kurz, man traf sich bei der täglichen Arbeit, beim Einkaufen, auf dem Schulweg, in der Wirtschaft und kannte sich. Dadurch gab es ein ausgeprägtes Gemeinschaftsgefühl und gelebtes Brauchtum, aber auch eine gewisse soziale Kontrolle. Menschen mit abweichenden Lebensmodellen wurden zumeist kritisch betrachtet.

Durch den strukturellen und demographischen Wandel auf dem Land, weg vom Bauerndorf und hin zum „Schlafdorf“ mit langen Wegen zur Arbeit und mit mehr alten als jungen Leuten ändert sich das Gemeinschaftsleben. Die ehemals stabilen sozialen Strukturen zerfallen. Wohin führt das, welche Menschen und Werte bleiben dabei auf der Strecke? Wie können wir hier aktiv gegensteuern?

Im Themenfeld Gemeinschaftsleben & Soziales wird der Frage nachgegangen, wie das dörfliche Leben mit Vereinen und Festen in Mittelstetten und seinen Ortsteilen aussieht und funktioniert, was die wichtigsten sozialen Funktionen sind, wie man diese stärken und eine gute Lebensqualität aufbauen und sichern kann. Wie kann man traditionelle Strukturen zeitgemäß weiterentwickeln oder wiederbeleben? Hierfür sind Strategien und kreative Ideen gefragt, auch um das Zugehörigkeits- und Heimatgefühl zu stärken.

Darüber hinaus ist der Umgang mit dem demographischen Wandel und der Veränderung der Arbeitswelt in Hinblick auf die sozialen Strukturen einer Gemeinde ein Thema. Wie funktioniert Nachbarschaft (wieder)? Welche Möglichkeiten gibt es, für die verschiedenen Altersschichten eine Umgebung zu schaffen in der sie gerne wohnen und wohnen bleiben?Aber auch das Wohnumfeld, Bürgertreffpunkte und Jugendkultur sind Themen, die betrachtet werden

Ihr Ansprechpartner für das Themenfeld
Gemeinschaftleben & Soziales:

Karina Glas

+49 821 / 50 89 378-31
karina.glas@opla-augsburg.de

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